PHOENIQS wählt Jerez als Standort für seine Expansion in Spanien
Das Schweizer Technologieunternehmen PHOENIQS, spezialisiert auf souveräne Cloud-Infrastruktur und künstliche Intelligenz, hat Jerez (Spanien) als Standort für seine Expansion und Entwicklung in Spanien gewählt. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung in Anwesenheit von José Ignacio Martínez, stellvertretender Bürgermeister für Wirtschaft, Selbstständigkeit und digitale Transformation, sowie den PHOENIQS-Vertretern Angel Nuñez Mencias und Roque Caballero.

Eine strategische Übereinstimmung mit der digitalen Vision von Jerez
Laut Martínez passt die Ansiedlung von PHOENIQS perfekt zur digitalen Transformationsstrategie der Stadt „Jerez Connected“. Die Initiative zielt darauf ab, innovative Unternehmen anzuziehen, die in zukunftsweisenden Technologien wie künstlicher Intelligenz, Datenverwaltung und Hochleistungsrechnen tätig sind.
Die Aktivitäten von PHOENIQS Hesperia sind eng mit zwei wichtigen, derzeit in der Stadt entwickelten Projekten verknüpft: EDINT, das sich auf die Schaffung von Datenräumen für intelligente Städte konzentriert, und PID, eine Initiative zur Entwicklung intelligenter Tourismusdestinationen. Beide Projekte basieren auf modernen Data-Governance-Frameworks, wodurch die Expertise von PHOENIQS im Bereich sicherer Dateninfrastrukturen eine ideale Ergänzung zu den Ambitionen der Stadt darstellt.
Die Technologie des Unternehmens ermöglicht es Organisationen – darunter Unternehmen, Institutionen und öffentliche Verwaltungen –, große Datenmengen sicher und effizient in der Cloud zu verwalten und zu verarbeiten. Dank ihrer leistungsstarken Infrastruktur behalten diese Organisationen die volle Kontrolle über ihre Daten und profitieren gleichzeitig von fortschrittlichen Rechenkapazitäten.
Für die Stadt stellt die Ansiedlung eines Unternehmens mit diesem Technologieprofil einen wichtigen Meilenstein dar. Martínez betonte, dass PHOENIQS nicht nur fortschrittliche Technologie, sondern auch Expertise und die Fähigkeit mitbringt, hochqualifizierte digitale Talente zu gewinnen und so das lokale Innovationsökosystem weiter zu stärken.
Jerez als Technologiezentrum positionieren
Die Stadtverwaltung hat es sich zur strategischen Priorität erklärt, Jerez als Zentrum der digitalen Wirtschaft zu positionieren. Durch die Ansiedlung von Technologieunternehmen und die Stärkung des Innovationsökosystems will die Stadt neue Chancen eröffnen, hochwertige Arbeitsplätze schaffen und langfristiges Wirtschaftswachstum fördern.
Martínez betonte, dass die Stadtverwaltung durch Modernisierungsinitiativen, Digitalisierungsprogramme und die enge Zusammenarbeit mit dem Technologiecluster NEXUR konsequent auf dieses Ziel hingearbeitet hat. Der Cluster umfasst mittlerweile fast fünfzig Unternehmen und spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Innovation und technologischer Entwicklung in der Region.
Er wies zudem darauf hin, dass sich dieser Fortschritt in den Wirtschaftsindikatoren der Stadt widerspiegelt: Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken, die Zahl der Unternehmensgründungen erreicht Rekordniveau, und die Zahl der Selbstständigen wächst stetig. Trotz dieser Erfolge setzt die Stadt alles daran, neue Technologieinvestitionen anzuziehen und ihr Innovationsökosystem weiter zu stärken.
Von der Schweiz nach Jerez: Aufbau eines souveränen KI-Ökosystems
Im Rahmen der Veranstaltung erläuterte Angel Nuñez Mencias, CEO von PHOENIQS Hesperia, den Hintergrund des Unternehmens und die Gründe für die Wahl von Jerez als Standort für die Expansion.
PHOENIQS ist spezialisiert auf sichere Infrastrukturen für Branchen wie das Gesundheitswesen, die öffentliche Verwaltung und den Finanzdienstleistungssektor. Diese Organisationen benötigen Umgebungen, in denen Daten sicher und unabhängig verarbeitet werden können, ohne Zugriff durch externe Gerichtsbarkeiten oder unkontrollierte Systeme.
Wir sind ein Schweizer Unternehmen und haben in den letzten 15 Jahren fortschrittliche Infrastruktur und in jüngster Zeit auch künstliche Intelligenz entwickelt. Unser Fokus lag dabei stets auf Sicherheit und Souveränität – wir gewährleisten, dass Unternehmen kritische Systeme unabhängig betreiben und gleichzeitig sensible Daten schützen können.

Angesichts des rasanten Aufstiegs der künstlichen Intelligenz konzentriert sich PHOENIQS auf den Aufbau einer eigenen Recheninfrastruktur und leistungsstarker Cluster, die für anspruchsvolle KI-Workloads geeignet sind. Das Unternehmen entwickelt Lösungen, die es Organisationen ermöglichen, von KI-Technologien zu profitieren und gleichzeitig die volle Kontrolle über ihre Daten zu behalten.
„Heutzutage nutzt fast jeder Tools wie ChatGPT“, erklärte Núñez Mencías. „Wir bieten die Möglichkeit, ähnliche KI-Funktionen in einer sicheren Umgebung auszuführen, die vollständig von der Organisation kontrolliert wird und auf unserer eigenen Infrastruktur basiert.“
Jerez als erste internationale Expansion
Für PHOENIQS stellt Jerez die erste operative Expansion außerhalb der Schweiz dar. Das Unternehmen ist bereits seit einigen Monaten in der Stadt tätig und hat begonnen, lokale Mitarbeiter einzustellen. Die Entscheidung, das Unternehmen diese Woche offiziell in Spanien zu gründen, ermöglicht es PHOENIQS, sein Team vor Ort zu vergrößern und seine Geschäftstätigkeit in der Region weiter auszubauen.
Das Unternehmen arbeitet außerdem an Plänen zum Aufbau einer eigenen Computerinfrastruktur in Jerez, einschließlich physischer KI-Cluster, die lokale und internationale Projekte unterstützen sollen.
Die Anbindung an die Stadt wurde durch den NEXUR Technology Cluster ermöglicht, wo PHOENIQS ein dynamisches Ökosystem aus Unternehmen, Institutionen und Innovationsinitiativen vorfand.
„Wir sind NEXUR beigetreten, weil es ein echtes Ökosystem repräsentiert“, sagte Núñez Mencías. „Wir bringen Infrastruktur und technologische Expertise mit, aber das allein reicht nicht aus. Es ist unerlässlich, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die das lokale Umfeld verstehen und wissen, wie man diese Technologien in realen Projekten anwendet. Wir freuen uns sehr, hier zu sein.“